Infos über Desensibilisierung
Bei einer Desensibilisierung geht es auch darum dass man nicht mit Katzen dauerhaft zusammen lebt sondern, dass man wenn man zu jemanden zu Besuch ist, wenige Symptome verspürt oder kein allergisches Asthma entwickelt.
Viele verstehen nicht wirklich warum es eine Desensibilisierung gibt.
Ziele einer Desensibilisierung:
1. Das Immunsystem soll lernen, den Allergenreiz nicht mehr übermäßig in Histamin und andere Entzündungsstoffe auszuschütten.
2. Symptome reduzieren, so dass diese nicht mehr so stark sind
3. Medikamentenbedarf senken
4. Vorbeugung gegen Asthma, es senkt das Risiko später ein allergisches Asthma zu entwickeln.
Und der Punkt Nr. 4 ist der entscheidende Faktor in dieser Therapie.
Während der Therapie passiert Folgendes:
• Das Immunsystem verschiebt seine Reaktion auf das Allergen:
• weniger IgE-Antikörper (die allergische Reaktionen auslösen)
• mehr lgG4-Antikörper, die das Allergen „abfangen"
• Aktivierung von regulatorischen T-Zellen, die die überschießende Immunantwort dampfen.
→ Das führt zu einer Toleranz - also weniger oder keine Symptome.
Diese Toleranz ist nicht für immer.
Wenn der Kontakt zum Allergen nach Therapieende sehr stark oder dauerhaft bleibt, schaltet sich das Immunsystem wieder in den alten „Allergie-Modus" um.
Man nennt das Verlust der immunologischen Toleranz.
Das bedeutet: Wer mit einer Katze zusammenlebt, ist dauerhaft einer hohen Allergenbelastung ausgesetzt.
Das Immunsystem bekommt ständig weiterhin einen Reiz, der irgendwann wieder eine allergische Reaktion anstößt, selbst nach erfolgreicher Immuntherapie.
Wer eine Desensibilisierung gegen Pollen etc macht hält diese Wirkung zwischen 5-10 Jahre, bei manchen kürzer oder länger.Eine Desensibilisierung bei Katzenallergie hält die Wirkung 1-3 Jahre und bei Menschen die mit Katzen zusammen leben hält die Wirkung nicht lange, da der Körper dem Allergen dauerhaft ausgesetzt ist.
Eine Desensibilisierung ist nicht von Dauer.
Wichtig zu verstehen ist, das der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist und dieser mit Symptomen reagiert - der Körper „ruft“ nach Hilfe.
Den Körper kann man ganz einfach mit bestimmten Produkten und einer gezielten Therapie/Jahreskur wieder ins Gleichgewicht bringen.Diese Jahreskur umfasst das der Körper von Schadstoffen gereinigt ist und so Nährstoffe aufnehmen kann.
Das ganze fängt im Darm an. Der Darm ist der Auslöser der Allergien.
Wenn der Körper im Gleichgewicht ist und der Darm funktioniert, wird auch keine Allergie ausgelöst bzw es gibt keine Symptome. Daher ist der entscheidende Faktor das man sein Körper in den Gleichgewicht bringt und das durch eine spezielle Kur/Darmsanierung.
Ist der Darm und der Körper gesund - also im Gleichgewicht und kann wichtige Nährstoffe aufnehmen, gibt es auch keine Allergien!
Ich selbst hatte über 20 Allergien und nehme seit 10 Jahren die Produkte und habe auch nachweislich vom Arzt keine Allergien mehr.
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Warum ein Allergietest beim Arzt nicht immer aussagekräftig ist!
Viele Menschen verlassen sich bei der Abklärung von Allergien ausschließlich auf Allergietests beim Arzt (z. B. Bluttest oder Pricktest). Diese Tests können hilfreich sein – sie haben jedoch auch klare Grenzen, die oft nicht ausreichend erklärt werden.
Ein Allergietest zeigt in erster Linie, ob der Körper Antikörper gegen bestimmte Allergene gebildet hat. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Körper auch wirklich mit Beschwerden reagiert.
Ein Test kann positiv ausfallen, obwohl keinerlei Symptome auftreten.
Der Grund dafür ist, dass sich viele Menschen im Laufe ihres Lebens selbst immunisieren:
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durch wiederholten, natürlichen Kontakt mit dem Allergen
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durch eine stabile Darm- und Hautbarriere
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durch ein gut reguliertes Immunsystem
In solchen Fällen erkennt das Immunsystem das Allergen zwar noch (der Test schlägt an), reagiert aber nicht mehr mit einer Überreaktion. Es liegt also eine sogenannte Sensibilisierung vor – keine klinisch relevante Allergie.
Warum Tests trotzdem häufig „positiv“ sind
Allergietests messen Laborwerte – keine realen Reaktionen.
Sie sagen nichts darüber aus,
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ob Symptome auftreten
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wie stark der Körper tatsächlich reagiert
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ob Beschwerden im Alltag zu erwarten sind
Deshalb kommt es häufig vor, dass Menschen laut Test „hoch allergisch“ sind, im direkten Kontakt jedoch keinerlei Beschwerden entwickeln.
Entscheidend ist die Reaktion des Körpers!
Es ist nicht der Laborwert entscheidend, sondern:
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Wie reagiert der Körper bei echtem Kontakt?
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Treten Symptome auf oder nicht?
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Wie stabil ist das Immunsystem insgesamt?
Ein Allergietest kann ein Hinweis sein, er ersetzt jedoch keine ganzheitliche Betrachtung des Menschen.
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Ein positiver Allergietest bedeutet nicht automatisch eine echte Allergie
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Viele Menschen sind sensibilisiert, aber beschwerdefrei
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Der Körper kann lernen, Allergene zu tolerieren
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Entscheidend ist immer die tatsächliche körperliche Reaktion (daher immer mindestens 2 Std und mindestens 2x Probekuscheln mit den Elterntiere, reagiert man nicht auf die Eltern, dann reagiert man auch nicht auf die Kitten
Wichtig ist daher zu wissen, reagiert der Körper mit Symptome, dann schreit er um "Hilfe" und sagt somit man soll etwas unternehmen, denn das Gleichgewicht des Immunsystems ist gestört und nicht mehr in Balance!
Erst wenn das Immunsystem wieder stabil ist und im Gleichgewicht ist, gibt es auch keine Symptome mehr.
Daher tut eurem Körper etwas gutes mit einer Jahreskur!
P.S.: Das ganze ist nicht nur hilfreich für Allergien, sondern auch bei vielen anderen Erkankungen!
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Kann man sich Katzenhaare zum Testen zuschicken lassen?
Nein, das ist nicht sinnvoll und aussagekräftig!
Da die Rasse Russisch Blau ein spezielles Haarkleid hat, ist das Allergen darin "eingeschlossen".
Das Allergen wird über die Hautschuppen, Urin und über den Speichel abgegeben. Daher ist es wichtig mindestens 2x und für mindestens 2 Std mit den Elterntiere oder den Erwachsenen Katzen die man haben möchte intensiv zu kuscheln und sich abschlecken zu lassen. So kommt man mit dem Allergen auch in Berührung/Kontakt. Zudem sind die Allergene auch in der Wohnung und auch das ist entscheidend wie stark man da auch reagiert.
Man bedenke auch, das es auch vorkommen kann, dass das Allergen nicht gerade in der zugesendeten Haarprobe vorhanden ist. Dann kann es sein, dass man nicht reagiert, aber letztendlich beim 1. Kontakt dann doch. Es ist zudem auch die Menge des Allergens entscheidend und dies ist nicht über einer Haarprobe die zugesendet wurde aussagekräftig und messbar.
Daher bringt das zusenden einer Haarprobe rein gar nichts!
Aussagekräftig ist immer das Probekuscheln von mindestens 2 Std.!
